Eine Registrierung gilt für alle US-Nummern in deinem Workspace. Nach der Freigabe verknüpfst du weitere Nummern ohne Zusatzkosten. Preise, Status und API findest du unter SMS.
Checkliste vor dem Start
- Rechtlicher Firmenname, genau wie bei der Steuerbehörde eingetragen (in den USA beim IRS), einschließlich Zusätzen wie LLC oder Inc.
- Steuernummer: die neunstellige EIN bei US-Unternehmen oder deine lokale Handelsregisternummer.
- Eingetragene Geschäftsadresse, in den USA und Kanada mit dem zweistelligen Kürzel des Bundesstaats oder der Provinz (zum Beispiel AZ).
- Eine erreichbare Website, die zu deinem Firmennamen passt.
- Eine vertretungsberechtigte Person: Name, geschäftliche E-Mail, Telefonnummer und Position.
- Eine öffentliche Datenschutzerklärung mit SMS-Abschnitt (Vorlage unten).
- Öffentliche SMS-Bedingungen (Vorlage unten).
- Ein echter Einwilligungsprozess, der bereits live ist und in dem Personen ausdrücklich zustimmen, deine SMS zu erhalten.
- Zwei Beispielnachrichten, die zu dem passen, was du versendest.
1. Unternehmensdaten
- Verwende den rechtlichen Namen genau so, wie er zu deiner Steuernummer eingetragen ist, einschließlich LLC oder Inc. Eine abweichende Schreibweise, eine Abkürzung oder ein Handelsname ist der häufigste Grund, warum eine Marke scheitert.
- Steuernummer und rechtlicher Name müssen zusammenpassen. Eine ganz neu vergebene Steuernummer kann eine Weile brauchen, bis sie in den geprüften Datenbanken auftaucht.
- Anschrift: Nutze die eingetragene Geschäftsadresse. Bei Adressen in den USA und Kanada wandelt das Formular ausgeschriebene Bundesstaaten in das zweistellige Kürzel um.
- Website: eine erreichbare Seite, die zu deinem Unternehmen gehört und den Namen zeigt. Eine Platzhalterseite oder nur ein Social-Media-Profil reicht nicht.
- Unternehmenstyp: privat, börsennotiert, gemeinnützig oder staatlich. Börsennotierte Unternehmen brauchen zusätzlich das Börsenkürzel (zum Beispiel NASDAQ), das Tickersymbol und eine Kontakt-E-Mail auf der Firmendomain; Freemail-Adressen werden abgelehnt.
2. Registrierungsvolumen wählen
Das Formular zeigt den einmaligen und monatlichen Preis beider Optionen, bevor du weitermachst. Nach dem Einreichen lässt sich das Volumen nicht mehr ändern.
3. Einwilligung: wie Personen deinen SMS zustimmen
Die Einwilligung (auch Call to Action) ist der häufigste Grund, warum eine Kampagne abgelehnt wird. Die Prüfer müssen nachvollziehen können, wo und wie jede Person dem SMS-Empfang zugestimmt hat. Eine Telefonnummer im Gespräch oder per E-Mail zu erfassen ist für sich allein keine Einwilligung. Deine Einwilligung muss:- an einer Stelle stattfinden, die die Prüfer kontrollieren können, idealerweise in einem Webformular auf deiner Website;
- ausdrücklich und freiwillig sein: eine Checkbox, die nicht vorausgewählt und keine Voraussetzung für Kauf oder Anmeldung ist;
- deinen Firmennamen und die Art der Nachrichten nennen;
- angeben, dass die Nachrichtenhäufigkeit variiert, dass „Message and data rates may apply“, wie man abbestellt (STOP) und Hilfe erhält (HELP);
- auf deine Datenschutzerklärung und SMS-Bedingungen verlinken.
I agree to receive text messages from [Your Business] about my inquiry, appointments and support. Message frequency varies. Message and data rates may apply. Reply STOP to opt out, HELP for help. See our Privacy Policy and SMS Terms.Keyword-Einwilligung, zum Beispiel auf einem Flyer oder im Laden:
Text JOIN to [your number] to get appointment updates from [Your Business]. Message frequency varies. Message and data rates may apply. Reply STOP to opt out, HELP for help.Schick direkt nach der Einwilligung eine Bestätigung, zum Beispiel: „[Your Business]: You’re subscribed to appointment updates. Msg frequency varies. Msg & data rates may apply. Reply STOP to opt out, HELP for help.“ Was du im Formular unter „Wie willigen Empfänger ausdrücklich ein?“ angibst: Beschreibe genau diesen Ablauf mit der Adresse der Seite. Zum Beispiel:
Customers opt in on the contact form at https://example.com/contact by ticking an optional, unchecked box that reads: “I agree to receive text messages from Example Business about my inquiry, appointments and support. Message frequency varies. Message and data rates may apply. Reply STOP to opt out, HELP for help.” The form links to our Privacy Policy and SMS Terms. After opting in, customers receive a confirmation text.
4. Datenschutzerklärung und SMS-Bedingungen
Beide Seiten müssen öffentlich sein und von der Einwilligung aus verlinkt werden. Die Prüfer lesen sie. Ergänze diesen Absatz in deiner Datenschutzerklärung:SMS/Text messaging: We collect your mobile number when you opt in to receive text messages from [Your Business]. No mobile information will be shared with third parties or affiliates for marketing or promotional purposes. Text messaging opt-in data and consent will not be shared with any third parties.Ergänze einen Abschnitt „SMS Terms“ in deinen AGB:
SMS Terms: [Your Business] sends text messages about [your message types]. Message frequency varies. Message and data rates may apply. Reply STOP to cancel at any time. Reply HELP for help, or contact us at [support email or phone]. Carriers are not liable for delayed or undelivered messages.
5. Beispielnachrichten
- Beginne mit deinem Firmennamen, zum Beispiel „[Your Business]: …“.
- Ergänze in mindestens einem Beispiel „Reply STOP to opt out“.
- Kennzeichne variable Teile mit eckigen Klammern, zum Beispiel „your class starts at [time]“.
- Bleib beim gewählten Nachrichtenzweck und bei deiner Beschreibung.
- Links gehören auf deine eigene Domain. Öffentliche Linkkürzer werden abgelehnt.
- Enthalten deine Nachrichten Links oder Telefonnummern, wähle im Formular die passende Option.
- Schreib die Beispiele auf Englisch.
6. Was nicht erlaubt ist
US-Mobilfunkanbieter akzeptieren diese Branchen und Themen für geschäftliche SMS nicht, auch nicht mit Einwilligung:- risikoreiche Finanzdienstleistungen, etwa Payday-, Hochzins- oder Drittanbieterkredite, Krypto, Inkasso, Umschuldung oder Schuldenerlass und Bonitätsreparatur;
- Lead-Generierung für Dritte und Affiliate-Marketing;
- Schnell-reich-werden-Modelle;
- Cannabis-, CBD- und Vape-Produkte sowie verschreibungspflichtige Medikamente;
- Glücksspiel und Gewinnspiele;
- Phishing, auch simuliertes Phishing;
- Schusswaffen und Tabak.
7. Nach dem Einreichen
Vor der Zahlung prüft Milian deinen Antrag auf die häufigen Ablehnungsgründe oben und markiert, was behoben werden muss. Nach der Zahlung läuft die Prüfung automatisch:- Schick keine Testnachrichten an US-Nummern, bevor die Nummer Aktiv zeigt. Die Anbieter blockieren sie, bis die Aktivierung abgeschlossen ist.
- Wird ein Schritt abgelehnt, zeigt der Dialog, was sich ändern muss. Mit Korrigieren und erneut einreichen behebst du es im selben Antrag. Bis zu drei Korrekturen pro Schritt sind kostenlos. Eine Korrektur, die eine neue Marken- oder Kampagnenprüfung braucht, wird erneut berechnet; wende dich dafür an den Support. Leg keinen zweiten kostenpflichtigen Antrag an.
- Weitere Nummern: Nummern, die noch nicht zur Registrierung gehören, zeigen Nicht verknüpft. Nach der Freigabe verknüpfst du eine einzelne Nummer oder mit Für alle US-Nummern nutzen alle übrigen auf einmal. Dadurch entsteht kein zusätzliches Abo.